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Märklin H0 (AC Sound) DB Turmtriebwagen TVT, Ep. III

Art. No: 39974
432.00 CHF / Pc inc 8.1% Tax
Availability status: 1
NumberPc

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Vorbild
Turmtriebwagen TVT (spätere BR 701) als Wartungsfahrzeug der Deutschen Bundesbahn (DB). Mit beweglicher Arbeitsbühne und Scherenstromabnehmer. Einsatz zur Instandhaltung und Kontrolle der Fahrleitungen. Betriebszustand im Auslieferungszustand nach 1957.

Modell
Mit Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb. Wartungsfreier Motor in kompakter Bauform. 2 Achsen angetrieben, Haftreifen. Dreilicht-Spitzensignal und zwei rote Schlusslichter mit der Fahrtrichtung wechselnd, digital schaltbar. Funktion Doppel-A-Licht. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweissen und roten Leuchtdioden. Führerstand mit Einrichtung. Arbeitsbühne zum Heben, Senken und Schwenken, digital steuerbar. Scherenstromabnehmer zum Heben und Senken, digital schaltbar. Stromabnehmer ohne Funktion für Oberleitungsbetrieb. Angesetzte Details: Oberlicht, Horn, Scheinwerfer und Leitern. Länge über Puffer 16,0 cm.

Highlights
- Volle Funktionsausstattung mit bis zu 32 Funktionen.
- Mit Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Geräuschfunktionen.
- Arbeitsbühne und Stromabnehmer digital steuerbar.

Einmalige Serie.

Das Modell in Gleichstrom-Ausführung finden Sie im TRIX H0-Sortiment unter der Artikelnummer 22974.

Turmtriebwagen Baureihe 701 Mit fortschreitender Elektrifizierung gewannen bei der jungen Bundesbahn die Turmtriebwagen für Unterhaltungsarbeiten im elektrifizierten Streckennetz zunehmend an Bedeutung. Im Auftrag und in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesbahn-Zentralamt München entwickelt daher ab 1954 die Waggon- und Maschinenbau GmbH in Donauwörth (WMD) unter weitgehender Verwendung von Konstruktionselementen des zweimotorigen Schienenbusses VT 98 den sogenannten Regelturmtriebwagen (TVT, auch VT 55 oder VT 93, ab 1968: 701). Da ein elektrischer Antrieb nicht in Frage kam, wählte man Verbrennungsmotoren als Antriebsquelle. Für die Maschinenanlage der ersten Bauserie (701 001-010 und 024) genügten noch zwei Büssing-Motoren (Typ U9A) mit einer Leistung von je 95,5 kW. Bei allen Folgeserien entsprachen dann die beiden wassergekühlten Unterflurmotoren (Büssing Typ U10) mit einer Leistung von insgesamt 300 PS (221 kW) den Motoren des Schienenbusses VT 98 (798). Durch einen besonderen Drehzahl-Füllungsregler konnte eine konstante Kriechgeschwindigkeit von 5 km/h gefahren werden. Die in einem Fahrgestell analog den VT 98 untergebrachten Antriebsanlagen waren für eine Anhängelast von 40 t ausgelegt. Ferner konnten mit dem Triebwagen Rangierbewegungen mit 200 t maximaler Anhängelast ausgeführt werden. Hierzu hatte das Fahrzeug normale Zug- und Stossvorrichtungen in Regel-Leichtbauweise erhalten. Zwischen den beiden Führerständen befand sich ein Werkstattraum von etwa 26 m² Grundfläche, wo man die Aussichtskanzel zur Beobachtung der Fahrleitung besteigen konnte. Vorhanden war ferner ein besonders gesicherter Dachausstieg sowie auf dem Dach ein Stromabnehmer für Erdung und Kontrolle. In der Dachmitte lag die höhen- und seitenverstellbare Hub- und Schwenkbühne mit nahezu 6 m² Grundfläche, welche bis zu einem Meter angehoben werden konnte. Ferner war dort eine ausfahrbare Leiter vorhanden, mit der Arbeiten in bis zu 15 m Höhe möglich waren. Zur Verständigung zwischen dem Führerstand, dem Ausguck und der Hubbühne war eine Lautsprecheranlage eingebaut. Die Fahrzeuge besassen ferner Druckluftscheibenbremsen, Kühlwasserheizung und zwei getrennte 12 V-Stromversorgungsanlagen. Bis 1974 beschaffte die DB insgesamt 162 zweimotorige Turmtriebwagen, welche ab 1968 die Baureihenbezeichnung 701 erhalten hatten. Ursprünglich besassen alle TVT einen purpurroten Anstrich (RAL 3004). Ab 1975 erfolgte bei Untersuchungen sukzessive die Umlackierung auf das übliche Goldgelb (RAL 1004) für DB-Dienstfahrzeuge. Ab 2002 führten Ersatzteilmangel und das hohe Alter der Fahrzeuge zu einer verstärkten Ausmusterung, welche mit der Abstellung der letzten TVT in 2013 abgeschlossen war. Zahlreiche 701 konnten aber an private EVU sowie Museumsbahnen veräussert werden und sind so auch heute noch ab und an im Einsatz zu bewundern.

(Neuheiten_2017_H0_Märklin)

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