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Märklin H0 (AC Sound) NS Elektrolok 1125, Museumslok, Ep. VI

Art. No: 38111
319.20 CHF / Pc inc 8.1% Tax
Availability status: 0
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Wir schreiben das Jahr 1950. Es herrschte allenthalben grosse Aufbruchstimmung in den kriegsgeplagten Ländern Westeuropas. Und die Eisenbahn spielte dabei eine entscheidende Rolle. Sie stand damals für Freiheit und Mobilität - und sie war obendrein ein Symbol für den Aufbruch in ein neues Zeitalter. Das galt natürlich auch für die Niederlande, wo zahlreiche Strecken schon vor dem Zweiten Weltkrieg elektrifiziert worden waren. Daher lag ein Schwerpunkt der Nederlandse Spoorwegen (NS) nach 1945 beim schnellen Ausbau des elektrischen Betriebs und bei der Modernisierung des Lokomotivparks. Um schnell an moderne Loks zu kommen, griff man auf die französische BB 8100 zurück, die seit 1947 im Nachbarland zuverlässig im Einsatz stand. Diese Loktype verfügte über zwei angetriebene, zweiachsige Drehgestelle und somit über eine sehr moderne Antriebstechnik. Schliesslich bestellten die NS bei Alstom in Belfort 60 Maschinen und reihten sie als Reihe 1100 in ihren Lokpark ein. Mit einer Leistung von 2760 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h dominierten sie bald die Zugförderung auf den elektrischen NS-Linien. Dabei bespannten sie auch so berühmte Züge wie die TEE „Rheingold“ und „Rembrandt“ oder den „Italien-Holland-Express“. Über vier Jahrzehnte gehörten die robusten 1100 zu den unverzichtbaren Triebfahrzeugen in den Niederlanden, das letzte Exemplar ging 1999 ausser Betrieb. Lok 1125 wurde mit grossem Aufwand in den Originalzustand der 1950er Jahre zurückversetzt. Sie ist als besonderes Schmuckstück im Utrechter Eisenbahnmuseum zu bewundern. Leider ist diese Maschine wie die anderen fünf erhaltenen Exemplare nicht betriebsfähig. Eine 1100 vor Zügen wie dem „Rheingold“ kann aber zukünftig im kleinen Massstab mit dem neuen, fein detaillierten Märklin-Modell nachgestellt werden.

Vorbild: Elektrolokomotive Serie 1100 der Niederländischen Eisenbahnen (NS). Aktueller Zustand als Museumslokomotive im Eisenbahnmuseum Utrecht. Lokomotive aus der 1. Bauserie, ohne Frontverstärkung. Farblich angenäherter Zustand der 1950er Jahre zur Indienststellung mit türkisfarbenem Aufbau und achatgrauem Fahrwerk. Mit erhabenen Zierleisten. Drehgestelle mit eckigen Aussparungen. Lok-Betriebsnummer 1125. Aktueller Museumszustand.

Modell: Mit Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Licht- und Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse, zentral eingebaut. Alle vier Achsen über Kardan angetrieben. Haftreifen. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Zweilicht-Spitzensignal und zwei rote Schlusslichter oben, konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Sonderfunktion L-Signal (2 x gelb unten, 1 x weiss oben) zusätzlich digital schaltbar. Spitzensignal an Lokseite 2 und 1 jeweils separat digital abschaltbar. Wenn Spitzensignal an beiden Lokseiten abgeschaltet, dann Rangierbeleuchtung je Lokseite 1 x gelb unten. Führerstandbeleuchtung und Maschinenraum-Beleuchtung jeweils separat digital schaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien gelben, warmweissen und roten Leuchtdioden (LED). Mit Pufferspeicher. Detailliert ausgeführte Dachaufbauten mit neu konstruierten Scherenstromabnehmern Faively G5. Am Drehgestell Kurzkupplungen im Normschacht. Pufferhöhe nach NEM. Bremsleitungen und Schraubenkupplungen liegen als separat ansteckbare Teile bei. Länge über Puffer 14,9 cm.

Dieses Modell finden Sie in Gleichstromausführung im Trix H0-Sortiment unter der Artikelnummer 25111.

(Neuheiten_2026_H0_Märklin_Herbst)

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