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Roco H0 (DC) DB Elektrolokomotive 116 015-9, DB

Art. N: 7500156
224.90 CHF / Pc inc 8.1% Impôt
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Elektrolokomotive 116 015 der Deutschen Bundesbahn.

? Lackierung in ausgebleichtem Betriebszustand mit Ausbesserungsflecken
? Feinst detailliertes Modell mit separat angesetzten Steckteilen
? Originalgetreue Nachbildung des Buchli-Antriebes
? Bedruckter Maschinenraum und Führerstand
? Führerstands- und Maschinenraumbeleuchtung eingebaut; im Digitalbetrieb schaltbar

Die Baureihe E 16 war die einzige deutsche Lokomotivbauart mit Buchli-Antrieb. Nach einer längeren Ausschreibungsphase bestellte die Gruppenverwaltung Bayern der Deutschen Reichsbahn 1923 für ihre zur Elektrifizierung vorgesehenen Hauptstrecken bei BBC zunächst eine, dann, nach einer intensiven Probezeit, 16 weitere Schnellzug-Elektrolokomotiven, welche die Typenbezeichnung ES 1 erhalten sollten. Die Maschinen mit der Achsfolge 1’Do1’ wurden von einem einseitig angeordneten Einzelachsantrieb bewegt, der von dem Schweizer Ingenieur Buchli entwickelt worden war und in der SBB-Reihe Ae 3/6 I zur Zufriedenheit arbeitete.
Die zwei in den Lenkgestellen unterschiedlich ausgebildeten Baulose wurden 1926 und 1927 abgeliefert. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 110 km/h (später auf 120 km/h hinaufgesetzt), die Nennleistung 2.340 kW. Die gute Bewährung führte bald zur Nachbestellung von sieben weiteren Loks, die als E 16 11 bis 17 in den Jahren 1928 und 1929 in Betrieb gingen. Aufgrund verstärkter Fahrmotoren erbrachten diese Loks eine Nennleistung von 2.580 kW. Für die Strecke München – Stuttgart erfolgte 1932 und 1933 erneut ein modifizierter Nachbau von 4 Exemplaren unter der Bezeichnung E 16.1, die sich wegen der eingebauten größeren Transformatoren u. a. im Bereich des Daches erheblich von den E 16 01–17 unterscheiden. Ihre Stundenleistung betrug 2.944 kW.
In den insgesamt 52 Dienstjahren der nach dem neu eingeführten Bezeichnungssystem E 16 und ab 1968 116 genannten Baureihe bewährte sich diese Antriebsart trotz aufwändiger Wartung sehr gut. Man sagte den Lokomotiven eine extreme Laufruhe nach. In den ersten Einsatzjahren gehörten die hochwertigen Schnellzüge von München ausgehend zu den Aufgaben der E 16. Meistens bespannten sie die Schnell- und Eilzüge in Bayern und nach Österreich. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere beförderten die Maschinen drei F-Züge, darunter den F 5/6 Orient-Express, sowie 42 D-Zugpaare.
Ende 1958 zog die Bundesbahn alle E 16 im Bw Freilassing zusammen. Bis in die 1970er Jahre hinein konnte man auf die zuverlässigen Loks nicht verzichten, die sich in Freilassing allerdings auch einer optimalen Betreuung und Pflege erfreuen konnten. 1978 endeten die Planeinsätze dieser Baureihe.

EDITION FREILASSING

Unter dem Label „Edition Freilassing“ werden in den nächsten Jahren ausgewählte Modelle aus dem früheren Bahnbetriebswerk Freilassing nachgebildet. Im Jahr 1905 bezogen die ersten Lokomotiven, damals noch Dampflokomotiven, den Lokschuppen mit seinen 20 Gleisen. Rund 20 Jahre später erfolgte die Errichtung der E-Lok Werkstätte, weitere Bauten folgten in den Jahren darauf. Auch ROCO verbindet eine enge Beziehung zur bayerischen Stadt Freilassing, befand sich hier doch das erste deutsche Vertriebsbüro. Freuen Sie sich auf die Modelle dieser einmaligen Edition!

(Neuheiten_2027_H0_Roco)

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